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Fußballpolitisches Aschermittwochs-Fischessen 2019 in Schauberg

Wie jedes Jahr lud auch heuer wieder der FCN Fanclub "Tettauer Winkel" zum traditionellen Aschermittwochs-Fischessen ins Gasthaus Steiner nach Schauberg ein. Die erschienenen 35 Fanclubmitglieder durften sich nicht nur auf ein reichhaltiges Fischbuffet, sondern auch auf hitzige Fußballdiskussionen gefasst machen, zu denen es angesichts der momentanen Tabellensituation natürlich reichlich Anlass gab. Der erste Vorstand des Fanclubs, Walter "Emil" Schiffner, sprach gegen 18.30 Uhr ein paar Grußworte und eröffnete kurzerhand das Schlemmer-Buffet, welches von der Küchen-Crew des Kult-Gasthauses wieder einwandfrei kredenzt wurde.

 

Enormes kulinarisches Angebot

 

Das kulinarische Repertoire war an diesem Abend riesig: Die Fanclubmitglieder stürzten sich auf Lachs, Forelle, Hering, Garnelen & Co. Viel Lob erntete ebenso der fruchtige Krabbensalat und die leckeren eingemachten Matjesheringe mit Kartoffeln. Trotz Beginn der Fastenzeit kam zum Nachtisch etwas Süßes in Form von Schokoküssen auf den Tisch – sogar die ersten Ostereier konnte manch Aufmerksamer schon erspähen.

 

Fanbetreuer Jürgen Bergmann zu Gast

 

Nachdem die Club-Fans sich mit maritimen Köstlichkeiten gestärkt hatten und die meisten ihr Abendessen beendet hatten, tauchte auf einmal ein hagerer Mann mit einer FCN-Tasche auf: Der vom Kassenwart Hubert Steiner eingeladene Verantwortliche vom Valznerweiher aus Nürnberg hatte auch 2019 wieder den Weg in den "Tettauer Winkel" gefunden. Für den hauptamtlichen Fanbetreuer Jürgen Bergmann hat das Aschermittwochs-Event schon einen festen Platz in seinem Terminkalender, für das er gerne die weite Anreise in die Tettau-Gemeinde auf sich nimmt. Freilich musste auch sein Hunger erst gestillt werden, ehe er sich der neugierigen Fan-Gemeinde widmen konnte.

 

Lage der Clubberer engagiert und kritisch diskutiert


Fußballtechnischen Gesprächsstoff gab es en masse – Hubert Steiner stieg in die Fragerunde mit seiner Analyse der letzten beiden Bundesliga-Spiele gegen Düsseldorf und Leipzig ein und übte teilweise heftige Kritik am Spielkonzept der Mannschaft. Aber Bergmann ist weder Trainer noch Sportvorstand, dementsprechend konnte er zu taktischen Hintergründen, die Aufstellung und die Spielweise betreffend wenig Aussagen machen. Weiterer Themenschwerpunkt war die jüngste Doppelentlassung von Trainer Köllner und Sportvorstand Bornemann; die Besetzung der letzteren Position ist nach wie vor vakant. Trotz weiterer Kritikpunkte, die sich beispielsweise um die frühen Platzverweise, die Offensivschwäche und den fragwürdigen Einkauf von Ivo Ilicevic drehten, zeigte sich Bergmann einerseits kämpferisch für die anstehenden Ligaspiele, aber auch dankbar für die andauernde Unterstützung der Fan-Gemeinde. "Ihr geht mit uns seit Jahren durch gute und schlechte Zeiten und unterstützt die Mannschaft in der ganzen Republik, ein großes Dankeschön im Namen aller Nürnberger Verantwortlichen dafür! Selbst wenn wir momentan nur 13 Punkte auf dem Konto haben – diese junge, sympathische Mannschaft verdient in meinen Augen weiterhin unseren ganzen Support!".

 

Konstruktive Vorschläge für den FCN

 

Klar war ebenso, dass ein möglicher Abstieg in Liga Zwei Gegenstand der Diskussionen sein würde. Bergmann bemerkte, dass die finanziell-wirtschaftliche Kluft zwischen Bundesliga- und Zweitligaklubs weiter auseinandergeht. Zu guter Letzt aber hatte Vorstandsmitglied Hubert Steiner neben Kritik ebenso ein paar konstruktive Ratschläge für den Verein im Köcher, worauf der Fanbetreuer beherzt antwortete:"Ich gebe deine Hinweise gerne nach Nürnberg weiter. Und vergesst nicht, dass wir immer noch 1. Liga spielen und noch nicht abgestiegen sind!". Obwohl sich die Schauberger Clubberer selbst durch diese Worte nicht sonderlich optimistisch stimmen ließen, freute man sich über dem Besuch aus Nürnberg, welcher Infos aus erster Hand weitergeben konnte. Unabhängig vom sportlichen Erfolg wird Fan-Nähe beziehungsweise die gute Beziehung zu den Fanclubs beim FCN jederzeit großgeschrieben.

 

Soziales Engagement des Fanclubs

 

Und dass das Herz der Schauberger Clubfans nicht nur für den fränkischen Fußball, sondern auch für die, die Hilfe am dringendsten gebrauchen können, schlägt, bewiesen sie dieser Tage ebenfalls. Eine Spendensammlung für eine Familie, deren Haus vor Kurzem in Tettau abgebrannt ist, brachte einen Betrag von circa 90€ ein, der vom Fanclub auf 120€ aufgerundet wurde und der Familie in Not übergeben wird.

 


Jahreshauptversammlung 2019

1. Vorsitzender Walter Schiffner eröffnete am 3. Februar 2019 um 14:18 Uhr die Jahreshauptversammlung und hieß alle anwesenden Mitglieder herzlich willkommen. Schiffner zeigte sich erfreut, dass 30 Mitglieder erschienen seien. Ein Grund dafür sei das vorausgegangene Mittagessen aus der verschobenen Weihnachtsfeier. Als Nächstes fand ein Totengedenken an die 2018 verstorbenen Fanclub-Mitglieder Helmut Kögel und Alwin Raab statt. Das Protokoll der letzten Jahreshauptversammlung wurde von Schriftführer Tristan Wunderlich verlesen und einstimmig von allen Anwesenden genehmigt.

 

Bericht des 1. Vorstandes

 

Schiffner führte zu Beginn die vergleichsweise enttäuschende Situation des letzten Preisschafkopf in der Festhalle Tettau mit lediglich zwölf Tischen an. Das schmälere den Gewinn, was gerade in der aktuellen Situation ein Problem darstelle. Man müsse sich Gedanken darüber machen, welche Veranstaltungen man mit der Vereinskasse noch finanziell unterstützen könne. Auch solle man doch bisher nicht genutzte Preise beim nächsten Preisskat mit ausgeben. Schließlich wären reichlich gute Preise vorhanden.

     

Weiter zeigte er sich erfreut über die Teilnahme am Fest zum 50-jährigen Bestehen des FCN-Fanclubs Dörfles: „Ein gelungener Event“. Auch der Clubberer-Schluck beim Spiel des 1. FC Nürnberg gegen die TSG 1899 Hoffenheim am 20. Oktober 2018 wurde angesprochen. Hier trat unser Fanclub gegen die Glubbfans Auna im maßgenauen „Schlucken“ an. Leider ging die Partie mit 6:5 an die Gegner. Nichtsdestotrotz erhielten wir als Trostpreis vier 5l-Partyfässchen. Abschließend sprach Schiffner noch die letzte Auswärtsfahrt des Fanclubs nach Gelsenkirchen an.

 

Kassenbericht

 

Zunächst ging Hubert Steiner die Mitgliederbewegung des letzten Jahres ein. Vier Neuzugängen standen vier Abgänge gegenüber, so dass der Mitgliederstand zum Jahresbeginn 2019 unverändert 109 Mitglieder betrug, davon 101 Erwachsene, 7 Kinder und ein Ehrenmitglied.

 

Der Kassenstand, so Steiner, sei derzeit „zufriedenstellend“. Allerdings mahnte er an, dass 2019 beträchtliche Ausgaben für 15 anstehende runde Geburtstage anfallen würden. In diesem Zusammenhang wurde einstimmig entschieden, dass zukünftig alle Fanclubmitglieder, die zum Zeitpunkt des geplanten Überreichens des Geschenkgutscheins nicht anzutreffen sind, auch nachträglich nichts mehr bekommen, sofern nicht explizit auf eine Nachfeier verwiesen wurde.


Revisionsbericht

 

Die Kasse wurde von Gerhard Wunderlich und Klaus Forster geprüft. Wunderlich lobte den tadellosen Zustand und die Gründlichkeit bei der Kassenführung. Vorsitzender Schiffner bedankte sich bei Hubert Steiner. Anschließend wurde dem Kassier einstimmig Entlastung erteilt.

 

Ehrungen und Verschiedenes

 

Trotz des feierlichen Anlasses von sieben Ehrungen zur 25-jährigen Mitgliedschaft drückte Schiffner sein Missfallen aus, da lediglich ein Mitglied persönlich zur Ehrung erschienen war.

 

Des Weiteren wurden die für 2019 anstehenden Aktivitäten des FCN-Fanclubs diskutiert, so die anstehende Auswärtsfahrt nach Stuttgart gegen den VfB. Fahrtorganisator Manfred Rapprich wies darauf hin, dass bereits mehr als die Hälfte der Karten vergriffen seien. Schließlich wurde entschieden, zum letzten Heimspiel des Club gegen Borussia Mönchengladbach nach Nürnberg zu fahren. Erste Anmeldungen nahm Rapprich bereits entgegen.

 

Nach kontroverser Diskussion kam man überein, zukünftig die Weihnachtsfeier und die Jahreshauptversammlung auf einen Termin zum Jahresanfang zusammenzulegen. Darüber hinaus wurde beschlossen, zum Ausgleich der auf die Vereinskasse zukommenden Belastungen im November 2019 erneut einen Preisskat anzusetzen.

 

Ende der Jahreshauptversammlung um 16:29 Uhr.

 


 

Preisschafkopf des FCN-Fanclubs mit wertvollen Preisen

Am Sonntag, dem 8. Juli 2018 hielt der 1. FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ seinen traditionellen Preisschafkopf im kleinen Saal der Tettauer Festhalle ab. Aus nah und fern kamen rund 50 Kartler zu diesem sommerlichen Event. Darunter waren wie schon im Vorjahr auch einige Frauen, die diesem Spiel genauso leidenschaftlich frönen wie die Männer. Den weitesten Weg hatten Besucher aus Bamberg, Kulmbach und Naila zurückzulegen. Wieder waren viele wertvolle Preise zu gewinnen; keiner ging mit leeren Händen nach Hause.

 

Kopf-an-Kopf-Rennen in der Spitzengruppe

 

Pünktlich um 14.00 Uhr gingen die Kartler an den Start, wobei sich die früh Angekommenen schon zuvor warm gespielt hatten. Bei Bier, Radler, kleinen Imbissen und diversen Raucherpausen ging es hart zur Sache. Dieses Mal kam es in der Spitzengruppe zu einem regelrechten Kopf-an-Kopf-Rennen.

 

Letztendlich setzte sich Dieter Bäsler aus Ludwigstadt mit 117 Punkten durch, und bei freier Auswahl der Preise konnte er 500 Euro in bar entgegennehmen. Auf dem zweiten Platz folgte mit nur einem Punkt Rückstand Harald Biesenecker aus Haßlach bei Kronach. Er nahm einen Benzingutschein über 50 Euro mit nach Hause. Auch der dritte Rang entfiel mit Stephan Schreiber aus Kronach auf einen Kartler aus dem unteren Landkreis. Er kam auf 107 Punkte und entschied sich für eine Fahrt nach Berlin. Mit weiteren fünf Punkten Rückstand landete der Bamberger Karl Räder auf Rang fünf. Räder fährt nun nach München und besucht unter anderem den bayerischen Landtag.

 

Einen ausgezeichneten zweiten Durchgang spielte der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch. Nach eher verhaltenem Auftakt erreichte er ebenfalls noch 102 Punkte und konnte sich damit in die Spitzenphalanx katapultieren. Lediglich auf Grund der höheren Startnummer im Vergleich zu seinem Bamberger Konkurrenten landete Ebertsch auf Platz 6. Er kann nunmehr auf die Schauberger Kerwa gehen und dort kostenlos gut essen.

 

Schlusslicht des Tages, also der „Nüsskarter“, wurde Wilfried Schön aus Kulmbach. Im ersten Durchgang hatte er soviel Pluspunkte wie Minuspunkte, so dass er per Saldo lediglich bei Null landete. Auch im zweiten Durchgang kämpfte er vergleichsweise glücklos. Schön nahm es als alter Kartprofi gelassen - „neues Spiel, neues Glück“ - und freute sich über den traditionellen Sack, gefüllt mit Nüssen.

 

Lukrative Tombola

 

Zusätzlich wurde eine Tombola abgehalten. Den Vogel schoss Irene Leitz aus Teuschnitz ab. Sie gewann eine Fahrt nach München, nachdem sie bereits bei den Verlosungen vor zwei bzw. vier Jahren ein Schwein und ein Spanferkel abgeräumt hatte. Darüber hinaus wurden unter anderem Enten, Gänse und Hähnchen verlost. Zufrieden traten die Kartler mit ihren Preisen aus dem Preisschafkopf und der Tombola am frühen Abend den Heimweg an.

 


Die sechs besten Schafkopfer mit ihren Preisen und - aus dem Hintergrund hervorlugend - 1. Vorstand Walter Schiffner

Die Kartler in voller Aktion

 

Aschermittwochs-Fischessen 2018: Sportliche Fachgespräche gepaart mit leckeren Fischdelikatessen

Fisch soweit das Auge reicht – das Gasthaus Steiner lockte auch am diesjährigen Aschermittwochs-Abend wieder etliche Mitglieder des 1. FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ mit einem delikaten und reichhaltigen Fischbuffet ins Schauberger Vereinslokal. Das traditionelle Aschermittwochs-Meeting der Clubfans bietet jedes Jahr aufs Neue in gemütlicher Runde die Möglichkeit, sich über die Situation beim 1. FC Nürnberg auszutauschen und einige Spekulationen über die noch verbleibenden Spieltage zu wagen.

Zum ersten Mal seit dem Abstieg aus der Bundesliga vor fast vier Jahren befand sich der Club heuer an einem Aschermittwoch auf einem direkten Aufstiegsplatz und konnte zudem auf eine Serie von acht Spielen ohne Niederlage zurückblicken. Versteht sich von selbst, dass der Tenor der Club-bezogenen Gespräche meist sehr positiv war. Manche merkten aber auch den jüngsten Verkauf des Coburger Talents Cedric Teuchert an die Schalker Freunde kritisch an: "Der FCN ist doch nicht das Ausbildungszentrum der Knappen!". An vielen Tischen waren selbstverständlich auch die äußerst erfolgreichen deutschen Olympioniken im südkoreanischen Pyeongchang ein beliebtes Gesprächsthema – am Morgen erst holte sich der Nordische Kombinierer Eric Frenzel Gold.

Das Küchenteam hatte sich auch diesmal wieder mächtig ins Zeug gelegt – neben dem äußerst beliebten hausgemachten Heringssalat mit Pellkartoffeln standen vor allem auch Matjesfilets, Shrimps-Salat und Räucherlachs bei den hungrigen Gästen hoch im Kurs.

Und zum Nachtisch wurden noch diverse süße Versuchungen kredenzt. Bevor die heiße Schlacht am kalten Buffet begann, sprachen die Vereinsvorstände Walter "Emil" Schiffner und Hubert Steiner ihre Grußworte. Sie gaben dabei auch bekannt, dass die eingeladene Nürnberger Delegation um Fanbetreuer Jürgen Bergmann diesmal nicht mit von der Partie sein kann – deren Absage erreichte Schauberg wenige Tage zuvor.

Des Weiteren wurden am Aschermittwoch auch die Eintrittskarten für die Fahrt zum Heimspiel gegen den Lokalrivalen Greuther Fürth am 3. März an die teilnehmenden Mitglieder verteilt. Bei den ersten machte sich alleine beim Anblick der Eintrittskarte schon die Vorfreude auf das Derby breit – der FCN-Fanclub "Tettauer Winkel" wird einem der großen Saison-Highlights in Nürnberg beiwohnen.

Das Aschermittwochs-Fischessen – ein immer wiederkehrender Beleg für die intakte und überaus angenehme Fankultur der Clubberer im Tettauer Winkel.

Genießerisch und lustvoll schlemmend werden die Fischspezialitäten bei Fußball- und Olympia-Fachsimpeleien vertilgt

 

Weihnachtsfeier des FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ in Schauberg

Das dichte Schneegestöber am zweiten Adventssonntag hinderte die Mitglieder des 1. FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ nicht daran, das Jahr 2017 gemütlich ausklingen zu lassen. Bereits gegen 12 Uhr füllte sich das Gasthaus Steiner allmählich. Bevor man zum offiziellen Teil überging, schauten die Sportbegeisterten sich noch das spannende Ende der Biathlon-Staffel der Herren im TV an.

 

Die hungrigen Gäste konnten sich entweder für leckere Gänsekeulen, gebackene Forellen oder für Rehbraten entscheiden. Während die Club-Fans auf ihr Mittagsmenü warteten und die Arbeiten der Küchen-Crew derweil auf Hochtouren lief, fanden an den Tischen Fußball- Fachgespräche statt – natürlich stand der FCN mit seiner fetten Punkteausbeute in der Hinrunde der laufenden Saison im Mittelpunkt. Die Club-Anhänger zeigten sich angesichts der sehr guten Tabellensituation überaus zufrieden. An vielen Tischen wurde die Fähigkeit des Trainers Köllner gelobt, der es in kürzester Zeit schaffte, Eigengewächse in die erste Mannschaft zu integrieren.

 

Kurz nach 13.00 Uhr kamen die zwei ersehnten Weihnachtsbraten und die delikaten Forellen auf den Tisch. Schon nach den ersten Bissen wurde reichlich Lob an die Frauen in der Küche geschickt; wie gewohnt waren die weihnachtlichen Gerichte auch diesmal mit viel Liebe zubereitet worden. Nach dem Essen meldete sich der Vorstandsmitglied Hubert Steiner zu Wort, der freilich mit größtenteils ernüchternden Worten für das abgelaufene Fanclub-Kalenderjahr 2017 Bilanz zog. Zum einen musste aufgrund terminlicher Engpässe die diesjährige Jahreshauptversammlung ausgesetzt werden, zum anderen ließ die Beteiligung der Mitglieder des Fanclubs sowohl beim Sommerfest des TSV Tettau, das mit einem Gastspiel der Club-Damenmannschaft verbunden war, als auch bei der FCN-Bezirksversammlung in der Tettauer Festhalle im Oktober zu wünschen übrig.

 

Hubert Steiner knüpfte sodann mit dem Vortrag verschiedener Weihnachts-Anekdoten an seine alljährliche Tradition an. Auch dieses Mal bekamen die Gäste wieder Amüsantes im oberfränkischen Dialekt zu hören. Zwar gab es 2017 leider keine Gutscheine für´s Essen aufgrund des mauen Kassenstandes, doch wurden die Fanclub-Mitglieder des „Tettauer Winkel“ mit Geschenken wie Tassen, Feuerzeugen und Mousepads überrascht. All diese waren sozusagen Werbegeschenke in eigener Sache, denn Tassen und Co. waren mit dem traditionellen Vereinslogo des „Tettauer Winkel“ bedruckt. Man verweilte noch in gemütlicher Runde, ehe es rausging um das Auto für die Heimfahrt vom Schnee zu befreien. Schließlich trennten sich die Fanclub-Mitglieder mit den herzlichsten Weihnachtsgrüßen und freuten sich auf die noch ausstehenden zwei Ligaspiele des Glubbs sowie auf den Pokal-Kracher gegen den VfL Wolfsburg kurz vor Heiligabend.

 


Erfolgreicher herbstlicher Preis-Bierkopf

Am Samstag, dem 28. Oktober 2017 veranstaltete der 1. FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ erstmals seit mehreren Jahren in seinem Vereinslokal Steiner in Schauberg wieder einen Preis-Bierkopf. Im Gegensatz zu dem eine Woche zuvor stattgefundenen Bezirkstreffen konnten wir uns dieses Mal nicht über mangelndes Interesse beklagen – im Gegenteil. Interessierte Kartler und Kartlerinnen aus dem gesamten Landkreis Kronach gaben sich ein Stelldichein. Zwar überwogen naturgemäß die Bierkopfler aus dem oberen Frankenwald, aber auch der südliche Landkreis mit Kronach und Umgebung war stark vertreten.

Bei diesem Preis-Bierkopf standen Spaß und Geselligkeit im Vordergrund. Man kennt sich aus früheren Kartrunden, aus dem Beruf oder aus der Nachbarschaft und pflegt ein freundschaftliches Verhältnis. Nichtsdestoweniger haben die 36 Kartler – darunter sieben Damen, was einem Anteil von stolzen 20 Prozent entspricht! - an insgesamt neun Tischen leidenschaftlich gefighted. Lautstark und ekstatisch wurden die Blätter auf die Tische geknallt, dass die Biergläser wackelten. Nach rund vier Stunden stand das Endergebnis fest. Das Feld lag insgesamt eng zusammen. Unter den 18 Gruppen kam die Hälfte auf vier gewonnene Spiele, so dass die Punktzahl über Sieg und Platz entschied. Jeweils drei Gruppen kamen auf drei bzw. zwei gewonnene Spiele.

Hubert Steiner vom FCN-Fanclub nahm die Siegerehrung vor. Den ersten Platz belegte das Team Pia Luthardt und Gerhard Langer mit 566 Punkten, gefolgt von Timo Fröba und Ludwig Tietze (548 Punkte). Dicht dahinter kamen Christine Wegner und Edgar Bänsch mit 544 Punkten auf den dritten Rang. Alle drei Preisträger hatten jeweils vier Spiele gewonnen. Die „Nüsskarter“ an diesem Tag waren Ralf Butters und Walter Bauersachs. Obwohl sie ein Spiel für sich entscheiden konnten, reichte die Punktzahl (348) nicht aus, sich vom letzten Rang zu lösen. Beide erhielten jeweils eine Tasche voller Nüsse und trugen die Niederlage mit Fassung. Denn wie gesagt: Spaß und Geselligkeit hatten oberste Priorität.

Die Teilnehmer freuten sich über die schönen, frei wählbaren Preise. Neben kleinen Präsentkörben gab es unter anderem Rösler-Pizza- und -Pastateller sowie Porzellanschalen, drei Fässer mit jeweils fünf Litern Bier, Wild-Dosenwurst und Hochlandrinder-Wurstgläser, diverse Spiele für Kinder, Kaffeetassen mit dem Logo des FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ und vieles mehr.

Zum Abschluss der Veranstaltung stärkten sich die Kartler mit einer Brotzeit, die im Startpreis von fünf Euro enthalten war. Die Küche servierte von Antje Steiner zubereitete eingemachte Matjes mit Pellkartoffeln, Wurstsalat und Wiener mit Brot. Alle ließen sich die Brotzeit und so manches weitere Bier gut schmecken, bevor man sich auf den Heimweg machte.

v.l.n.r.: Hubert Steiner, die "Nüsskarter" Ralf Butters und Walter Bauersachs, die Sieger Gerhard Langer und Pia Luthardt (mit den kleinen Präsentkörben), dazwischen die Drittplatzierten Christine Wegner und Edgar Bänsch sowie rechts die zweiten Sieger Timo Fröba und Ludwig Tietze mit ihren Preisen

Alle Kartler erhielten einen Preis!

 

Jahreshauptversammlung 2017 Bezirk III des Fanverbandes in Tettau

In diesem Jahr hat der 1. FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ die Jahreshauptversammlung des Fanverbandes Bezirk III, in dem die Fanclubs hauptsächlich aus Oberfranken und Südthüringen zusammengeschlossen sind, ausgerichtet. Sie fand am 21. Oktober 2017 in der Festhalle in Tettau statt.

Alarmierend schwacher Besuch

Trotz akribischer Vorarbeit und Organisation durch die Tettauer und Bezirkskoordinator Bernd Hahn aus Kulmbach, fanden leider nur sehr wenige Fanclubs den Weg in den oberen Frankenwald. Der erste Vorstand des Fanclubs „Tettauer Winkel“ Walter Schiffner konnte nur neun von insgesamt 79 Fanclubs des Bezirkes III begrüßen. Gerade von den 19 Fanclubs im Landkreis Kronach waren es nur ganze fünf, die nach Tettau kamen, nämlich Windheim, Burggrub, Reichenbach, Dörfles und der „Tettauer Winkel“. Weiterhin vertreten waren die Fans aus Wiesen, Weismain, Kulmbach und Altenkunstadt.

Bezirkskoordinator des Bezirkes II Dieter Altmann führte den schwachen Besuch auf das „schlechte Wetter“ und die „weite Entfernung“ zurück. Er hätte sich eine zentralere Lage für die Veranstaltung gewünscht. Freilich ist, so konterte Hubert Steiner vom „Tettauer Winkel“ treffend, der „Weg naufwärts immer weiter wie der Weg nunterwärts“. Das wissen wir schon lange! In Tettau herrschte jedenfalls die Meinung vor, dass die schwache Präsenz bei der Jahreshauptversammlung nicht nur enttäuschend ist, sondern sogar alarmierend und beschämend!

Zunächst gab Bezirkskoordinator Bernd Hahn einen Überblick über seine umfangreichen Tätigkeiten im abgelaufenen Geschäftsjahr. Da der Kassier erkrankt war, übernahm Bernd Hahn auch den Kassenbericht. Vom ehrenamtlichen Fanclub-Beauftragten Karl Teplitzki moderiert, wurden dann Vorstandschaft und Kassier entlastet.

Bürgermeister Ebertsch: Zeit für Wiederaufstieg

Im weiteren Verlauf nahmen die Anwesenden die Möglichkeit wahr, sich über Entwicklung beim Club zu informieren. Der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch überbrachte in diesem Zusammenhang seine guten Wünsche und forderte dazu auf, weiterzumachen wie seit Saisonstart. Es sei an der Zeit, dass der Club wieder erstklassig werde, schon wegen der engagierten Fans, die sich für ihren Club begeistern. Aufsichtsratsmitglied Christian Ehrenberg wies darauf hin, dass sich der Verein in einer Konsolidierungsphase befände. Es gebe keine Etatüberschreitungen, nur um mit allen Mitteln den Aufstieg zu schaffen. Ein Abstieg aus der ersten Liga bringt rund 20 Millionen an Einnahmenverlust, und man müsse die Ausgaben den niedrigeren Einnahmen anpassen. Nichtsdestoweniger beständen in der laufenden Saison gute Chancen auf einen Wiederaufstieg.

Junge Talente sollen gefördert werden

Kritisch wurde nachgefragt, warum talentierte Spieler wie der Coburger Cedric Teuchert nicht häufiger eingesetzt würden, um der Gefahr vorzubeugen, dass sie zu einem anderen Verein wechseln und vermehrt Spielpraxis bekämen als beim Club. Der hauptamtliche Fanclubbeauftragte Jürgen Bergmann erläuterte in diesem Zusammenhang, dass sich der FCN dieses Problems bewusst sei. Michael Köllner, seit März dieses Jahres Trainer beim Club, fördere junge Talente und sorge für die Entwicklung hochtalentierter Spieler. Es sei der Wunsch des Vereins, solche Spieler zu halten. Aber zur Entwicklung eines Spielers gehöre auch, nicht zu spielen, wenn andere besser in Form seien. Und wenn andere Vereine aus der ersten Bundesliga mit viel Geld locken, sei man oft machtlos!

Außenverteidiger László Sepsi gibt Autogramme

In Tettau dabei war auch last but not least der spiel- und defensivstarke Außenverteidiger László Sepsi, der von den Anwesenden mit großem Beifall begrüßt wurde. Der 30-jährige Rumäne kam vor mehr als zwei Jahren als Ersatz für Javier Pinola zum 1. FC Nürnberg. Davor kickte er für Stade Rennes, Benfica Lissabon sowie für verschiedene rumänische Vereine. Zudem bestritt er mehrere Spiele für die rumänische Nationalmannschaft. Zurzeit laboriert er noch an einer Verletzung, aber er hofft, bald wieder - „in zwei bis drei Wochen“ - zum Einsatz zu kommen. Die Fanclubs halten ihm die Daumen, dass es mit seiner Gesundheit rasch aufwärts geht. Im weiteren Verlauf erfüllte László Sepsi geduldig alle Autogrammwünsche und ließ sich mit den Fanclub-Mitgliedern ablichten, so dass die Veranstaltung trotz des schwachen Besuchs einen insgesamt entspannten Ausklang fand.

Begrüßung durch den 1. Vorstand des FCN-Fanclubs "Tettauer Winkel" und Bezirkskoordinator Bernd Hahn

v.l.n.r.: Außenverteidiger László Sepsi, hauptamtlicher Fanclubbeauftragter Jürgen Bergmann, Fanverbands-Vorsitzende Claudia Marsching, Aufsichtsrats-Mitglied Christian Ehrenberg, ehrenamtlicher Fanclubeauftragter Karl Teplizki, Koordinator Bezirk II Dieter Altmann

Fanclubs während des Bezirkstreffens in der Festhalle Tettau

Bei László Sepsi glüht der Kugelschreiber

Regionalliga-Damen des 1. FC Nürnberg in Tettau

Endlich hat es geklappt, große Freude im oberen Frankenwald! Nachdem im vergangenen Jahr kurzfristig das Spiel zum 35-jährigen Jubiläum des 1. FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ abgesagt worden war, kam es nun anlässlich des Sportfestes des TSV 1860 Tettau am 15. Juli 2017 zu dem lang erwarteten Gastspiel der Damenmannschaft des 1. FC Nürnberg auf dem Tettauer Sportplatz. Sie traten in einem Freundschaftsspiel gegen die Fußballerinnen des 1. FFC Hof an, die in der Bayernliga spielen.

Spiel auf hohem technischen Niveau

Zunächst begrüßten 1. Vorstand Walter Schiffner und 1. Kassier Hubert Steiner die beiden Teams. Kurz nach 13:30 Uhr wurde dann das Spiel angepfiffen. In einer anfangs sehr ausgeglichenen Partie hatten die Hofer Damen mehrere gute Chancen, den Führungstreffer zu erzielen. Allerdings war es dann die Nürnbergerin Lisa Dietz, die in der 23. Minute das 1:0 für den Club vorlegte. Das alles in allem auf hohem technischen Niveau stattfindende Spiel blieb im weiteren Verlauf bis zur Halbzeitpause torlos. Immer wieder waren freilich schöne Spielzüge zu beobachten, begleitet vom Applaus der zahlreich erschienenen Zuschauer.

Nürnbergerinnen dominieren zeitweise den 1. FFC Hof in der zweiten Halbzeit

In der zweiten Halbzeit setzten sich zunehmend die Club-Damen durch, die in der Regionalliga, also in einer höheren Liga spielen als die Hofer Frauen. Zeitweise dominierten die Nürnbergerinnen deutlich die Partie. So erhöhten Sina Zimmermann in der 50. Minute und Arda Kardovic in der 55. Minute den Vorsprung. Nur drei Minuten später stellte Lena Lederer den Endstand von 4:0 für die Damenmannschaft des 1. FC Nürnberg her. Die Hofer Damen hatten noch einige gute Chancen, den Abstand zu verkürzen, doch fehlte ihnen an diesem Tag das kleine Quäntchen Glück, oder sie scheiterten an der guten Nürnberger Torsteherin. Mindestens ein Ehrentor in dieser fairen Auseinandersetzung hätten sie verdient gehabt.

Dank an den TSV 1860 Tettau

Im weiteren Verlauf des Nachmittags bedankte sich Walter Schiffner vom Fanclub beim 2. Vorstand des TSV 1860 Tettau Rainer Güntsch für die gute Organisation mit einem Geschenk, und es fanden noch weitere interessante Spiele im Rahmen des Sportfestes statt.



Traditionsreiches Fischessen 2017 mit Besuch aus Nürnberg

Was wäre ein Aschermittwoch ohne das traditionelle Fischessen unseres Fanclubs in Schauberg? Auch dieses Jahr sollte am ersten Abend der Fastenzeit niemand Hunger leiden im Gasthaus Steiner. Trotz der vielerorts wütenden Grippewelle und Dauerregen fanden diverse Mitglieder den Weg nach Schauberg. Für einen reibungslosen Ablauf sorgten auch diesmal wieder die Vorstandschaft um den Vorsitzenden Walter „Emil“ Schiffner und Hubert Steiner – diese stimmten sich mit der Küchencrew ab, um auch heuer wieder ein reichhaltiges Buffet zu bieten.

Gegen 18.30 Uhr begrüßte „Emil“ die Gäste des Fanclubs. Gerade als das reichliche Buffet aufgetischt wurde, fuhr ein Kleinbus mit der Aufschrift „Nürnberger Fanbetreuung“ vor – die kundigen Club-Fans wussten genau, wer heute fast schon traditionell zu Besuch kam – Jürgen Bergmann. Ein weiterer Gast, der sich auch in seiner Freizeit oft mit dem Club auseinandersetzt, durfte ebenfalls willkommen geheißen werden. Bernd Hahn ist seit 2013 Vorsitzender des Fanclub-Bezirkes 3, zu dem der FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ gehört. Er ist Ansprechpartner für jegliche Belange in Sachen Fanclub-Organisation.

Als sich alle eingefunden hatten, wurden die Fischplatten zum Verzehr freigegeben: Hungrig machten sich die Clubberer auf, um ihre Teller zu beladen. Die breit gefächerte Palette reichte von Lachs über Garnelensalat und Matjesfilet bis hin zu süßen Krapfen als Nachspeise.

Bergmann mit „News“ vom Valznerweiher

Nachdem alle sich die Bäuche wohlwollend gefüllt hatten, übernahm zunächst der hauptamtliche Fanbetreuer, Jürgen Bergmann aus Nürnberg, das Wort. Jürgen ist schon längere Zeit kein Unbekannter mehr für unseren Fanclub, er war schon einige Male zu Besuch – zuletzt zur 35-Jahr-Feier auf dem Sportplatz in Tettau im vergangenen Sommer. Er lobte das Engagement bzw. die langjährige Unterstützung des FCN-Fanclubs, welcher nun bereits in das 36-igste aktive Jahr des „Supportings“der Rot-Schwarzen geht. Wie immer brachte er auch dieses Mal etwas mit: Vier Freikarten für das nächste Heimspiel am 12. März gegen Arminia Bielefeld gab er in die Obhut von Hubert Steiner – auch an dieser Stelle nochmal DANKE hierfür!

Anschließend wurde den Neugierigen eine Möglichkeit geboten, aktuelle Infos über den FCN aus erster Hand zu bekommen. Wacker stellte er sich den vielen kritischen Fragen der Fans, die die Entwicklung der letzten Wochen aufmerksam beobachtet hatten. Angesichts der aktuellen sportlichen aber auch schwierigen wirtschaftlichen Situation kamen viele Fragen in der Runde auf – Bergmann betonte immer wieder die finanziellen Unterschiede im Vergleich zur ersten Bundesliga, was die Sachlage nach einem verpassten direkten Wiederaufstieg derzeit weitaus komplizierter macht. Auch die Jugendarbeit ist ein immens wichtiger Aspekt. Bergmann zeigte sich angesichts der sehr guten Nachwuchsarbeit optimistisch – man solle zunächst geduldig sein und der Mannschaft Zeit geben – Trainer Alois Schwartz wurde schließlich auch für ein langfristiges Projekt mit den „Clubberern“ verpflichtet.

Gut Ding will Weile haben

Man solle sich davon lösen, unmittelbaren und plötzlichen Erfolg zu erwarten - eine Vorstellung die die meisten Fans jedoch immer noch eingefleischt mit sich herumtragen, ohne die eng gesteckten Möglichkeiten und die harten Regeln des Profifußballs zu beachten. Jedoch wurde die sehr gute Arbeit im NachwuchsLeistungsZentrum (NLZ) auch von den Schaubergern mit freundlicher Miene zur Kenntnis genommen; denn den Herren Mühl, Kammerbauer, Lippert und Teuchert gehört die Zukunft.

Außerdem spendeten die Club-Fans Geld für ein wohltätiges Projekt von Max Weger, ein ehemaliger Jugendtrainer des Clubs, der jedes Jahr im September nach Simbabwe fliegt, um dort sein Projekt – den Bau von Schulen und Krankenhäusern - weiterzuführen. Die Club-Familie ist stolz auf dieses Engagement in Afrika – es zeigt uns, dass es im Leben auch noch weitaus wichtigere Dinge gibt als Fußball.

Als nächstes kam Bernd Hahn zu Wort: Auch er sprach den Mitgliedern des „Tettauer Winkel“ seinen Dank aus und betonte, dass das Fortführen solcher Traditionen nicht selbstverständlich ist und immer wieder Respekt an die Organisatoren verdient. Hubert Steiner ließ die Gäste natürlich nicht ohne ein kleines Präsent aus Oberfranken gehen: Ein Taschenmesser im „Style“ des Logos unseres Heimatfanclubs.

Zu guter Letzt begrüßte der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch die beiden Gäste. Er drückt dem Club für die weitere Saison ebenfalls die Daumen und ist stolz darauf, einen derart aktiven Fanclub in seiner Heimatgemeinde zu haben. Gegen halb neun war der offizielle Teil beendet, und man ließ den Abend gemütlich ausklingen.

v.l.n.r.: Bernd Hahn (Vorsitzender des Fanclub-Bezirkes 3), Jürgen Bergmann (Fanclub-Betreuer), Walter "Emil" Schiffner vom FCN-Fanclub "Tettauer Winkel"

 

Weihnachts-Preisskat 2016 in Schauberg

Traditionell fand der fast schon legendäre Preisskat am dritten Advents-Sonntag im Gasthaus Steiner statt, der mit 51 Kartlern (31 Thüringer und 20 Franken) wieder sehr gut besucht war. Ausrichter war in diesem Jahr der FCN-Fanclub. Vor allem ein fester Stamm aus dem Steinacher Skatclub hat diesen Termin fest in seiner Jahresplanung; es kommen aber auch immer mehr Kartler aus den Kreisen Kronach, Neustadt und Lichtenfels.

 

Die Tasche Nüsse für den „Nüsskartler“ ging an Hans Fugmann aus Redwitz, der zum ersten Mal in Schauberg antrat und mit fast 300 Minuspunkten ganz schön Lehrgeld bezahlen musste. Überlegener Sieger mit 1.268 Pluspunkten wurde Günter Hoffmann vom Skatclub Steinach, der auch als Schiedsrichter fungierte. Er wählte die Dreitagesfahrt nach Berlin, während sich der Zweitplatzierte Willy Fichtmüller, ebenfalls vom Skatclub, für 100 Euro in bar entschied. Werner Frank aus Katzhütte nahm den prall gefüllten Präsentkorb mit nach Hause, und Michel Schlemmer aus Steinach besucht im März 2017 das Konzert von Heinz-Rudolf Kunze in Tettau – kostenfrei!

 

Weitere lukrative Preise wie Tankgutscheine, ein Besteckkasten, ein Essen in einem griechischen Lokal in Sonneberg oder der wertvolle Schauberger Kerwa-Gutschein 2017 und eine Fahrt in die Landeshauptstadt München sowie Torten, Rösler-Porzellan und ein Heinz-Glasschach fanden dankbare Abnehmer. Erwähnenswert ist ferner das gute Abschneiden von Kurt Geiger aus Marktrodach (5.), Peter Gruber aus Neustadt (7.), Manfred Walther aus Pressig (8.) und „Lokalmatador“ Horst Löffler aus Kleintettau (12.), allesamt also Franken, die sich gegen die „Profis“ aus Steinach gut behaupten konnten.

 

Nachdem jeder der 51 Starter seinen Preis in Empfang genommen hatte, bedankte sich Vorstand Walter „Emil“ Schiffner vor allem bei den Spendern der Preise, beim Rechnerteam Pia, Sigrid, Conny und Torsten sowie bei Wirtin Petra Steiner für die Lokalität und lud schon zum Preisskat 2017 ein – dann mit dem SPD-Ortsverein Schauberg als Ausrichter.

Die Preisträger mit 1. Vorstand Walter Schiffner

 

Besinnliche Weihnachtsfeier im Gasthaus Steiner

Zum Ende des Jahres findet traditionell das letzte "Event" unseres Fanclubs statt. Am zweiten Advent versammelten sich wieder viele Fanclub-Mitglieder im Vereinslokal Steiner in Schauberg. Ehe gegen 13 Uhr das Essen auf den Tisch kam, begrüßte der 1. Vorstand Walter Schiffner zusammen mit Hubert Steiner die Gäste.

Rückblick auf turbulentes Jahr 2016

Das Ende des Jahres gibt immer wieder Anlass, ein Resümee zu ziehen: Im Jubiliäumsjahr unseres Fanclubs erlebten wir alle Höhen und Tiefen. Der Vorstand hatte sich viel vorgenommen. Nach dem Aschermittwochs-Fischessen und der Jahreshauptversammlung fuhren wir am 8. Mai nach Nürnberg und erlebten an einem sonnigen Tag einen Heimsieg über den FC St. Pauli. Im Juni wurde das 35-jährige Bestehen auf dem Sportplatz in Tettau gefeiert, was mit viel Aufregung verbunden war. Nähere Einzelheiten finden sich weiter unten in den folgenden Beiträgen. Nach den Turbulenzen setzte der FCN freilich unter anderem mit 50 Freikarten für das Heimspiel gegen Hannover im Oktober ein eindeutiges Zeichen, dass er und alle seine Anhänger eine große Familie sind und keiner im Stich gelassen wird.

Gemütlicher Nachmittag

Die Küche im Gasthaus Steiner hatte zur Weihnachtsfeier mal wieder ganze Arbeit geleistet – knusprige Gänsekeulen, lecker gebackene Forellen und delikate Kalbsbraten wurden kredenzt – die vielen hungrigen Mägen wurden nicht nur alle satt, sondern konnten sich an echten Feinschmeckergerichten erfreuen. Hubert Steiner präsentierte die brandneuen Urkunden für unseren Fanclub, eine vom Fanverband des Bezirkes 3 und die andere direkt von FCN. Mit beiden wurden die 35-jährige nachhaltige Unterstützung des Club und das Engagement aller Mitglieder geehrt; die Urkunden werden einen Ehrenplatz im Gasthaus Steiner bekommen.

Für das richtige Weihnachtsfeeling sorgte Hubert Steiner mit einer amüsanten Weihnachtsgeschichte, die sich vor allem mit dem Aufwachsen der "Vor-1970er-Generation" befasste – es gab viel zu lachen, und man sah auch manches ältere Fanclubmitglied nachdenklich und zustimmend mit dem Kopf nicken. Denn vieles hat sich doch in vergleichsweise kurzer Zeit nachhaltig verändert. Am Nachmittag gab es dann noch Kuchen, Stollen und Weihnachtsplätzchen zum Kaffee. So ließ man die Weihnachtsfeier im fröhlichen Beisammensein gemütlich ausklingen, ehe man sich zum Abschied noch ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch wünschte.

 

1. FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ bedankt sich beim Club

Im Zusammenhang mit der Absage des FCN zu einem frühzeitig fest terminierten Spiel anlässlich unserer 35-Jahr-Feier am 16. Juli 2016 (siehe nächsten Bericht unten) waren bei uns – nicht nur bei den Fanclub-Mitgliedern – die Enttäuschung und der Ärger natürlich sehr groß. Dies taten der Vorstand des TSV 1860 Tettau Rainer Güntsch, der 1. Bürgermeister aus Tettau Peter Ebertsch und Wolfgang Vater vom Fanclub in einem Schreiben an den Club-Vorstand auch kund.

Freikarten für Spiel gegen Hannover 96

Umso erfreulicher war die unmittelbar folgende Rückantwort des kaufmännischen Vorstandes Michael Meeske, der sich für das Fernbleiben der Mannschaft entschuldigte und als Ersatz Freikarten für das Spiel gegen Hannover 96 zusagte. So machten wir uns am Sonntag, dem 23. Oktober 2016 auf den Weg nach Nürnberg, hatten freien Eintritt auf die Südkurve und – was am Wichtigsten war – konnten auch noch einen 2:0-Sieg des Club feiern.

Damenmannschaft kommt 2017 nach Tettau

Weiterhin sagte Herr Exner von der Führung der Damenabteilung ein kostenloses Wiederholungsspiel in Tettau im Jahr 2017 zu! Danke an Herrn Meeske und Herrn Exner von der Damenabteilung! Wir finden, dass dies eine großartige Geste des FCN war und dadurch aller Ärger und Enttäuschung verschwunden sind. Wir stehen weiterhin treu zu unserem Club und freuen uns auf die Damen im Jahr 2017 auf dem Sportplatz in Tettau im nördlichen Frankenwald, „am Ende der Welt“, wie es Fanbetreuer Jürgen Bergmann schon mehrfach trefflich bei seinen Besuchen in Tettau formuliert hat.

Erste Eindrücke im Stadion bei herrlichem Wetter

Conny und WeFiBu freuen sich über den klaren Sieg

 

35-Jahr-Feier auf dem Sportplatz in Tettau

Anlässlich des 35-jährigen Bestehens unseres 1. FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ feierten wir am Samstag, den 16. Juli 2016 im Rahmen der Sportwoche des TSV 1860 Tettau bei herrlichem Wetter auf dem Tettauer Sportplatz. Unter dem Strich war die Stimmung gut, doch gab es leider auch Anlass für Unmut.

Kleinfeldturnier am Vormittag

Bereits um 11 Uhr am Samstagvormittag ging es nach monatelanger Vorbereitung endlich los. Mit viel Spass und Gaudi fand ein Kleinfeldturnier statt, welches der Hobbyclub SC Heide aus Tettau schließlich für sich entscheiden konnte. Das schöne Wetter bildete den Rahmen für ein vermeintlich perfektes Fest, doch bereits am Freitag fielen dunkle Schatten auf unsere Veranstaltung, da die Damenmannschaft des 1. FC Nürnberg sehr kurzfristig absagte. Laut Trainer Frey informierten ihn seine Damen nach dem Donnerstags-Training, dass sich ein Großteil für eine andere Veranstaltung entschieden hätten. Mit sechs bis sieben Spielerinnen könne er nicht nach Tettau fahren. Er sei machtlos!! In unseren Augen ist das eine bodenlose Frechheit gegenüber einem „alten“ Fanclub!! In Folge dessen musste der Vorstand unseres Fanclubs schweren Herzens den eigentlichen Höhepunkt des Tages, nämlich das Spiel der FCN-Damen gegen die Damenmannschaft des 1. FFC Saalfeld, vom Programm streichen.

Trotz Absage der FCN-Damen tolle Stimmung

Trotzdem ließen sich die etwa 120 Besucher den vergleichsweise ereignislosen Nachmittag nicht vermiesen. An einer Torwand testeten viele Gäste ihre Treffsicherheit. Bratwürste, Steaks und Kuchen sowie diverse Getränke sorgten für das leibliche Wohl. Um 18 Uhr fand dann doch noch ein Fußballspiel über 90 Minuten statt. Der heimische TSV 1860 Tettau empfing den VFR Jagdshof. In einer abwechslungsreichen Freundschaftspartie stellten die Kicker ihr Können unter Beweis. Kurz vor der Pause markierte der TSV mit dem 1:0 die Führung, in der zweiten Hälfte konnte Jagdshof mit etwas Glück ausgleichen. Unter dem Jubel der Tettauer erzielte ihr Heimatverein schließlich den Endstand von 2:1.

Gegen Abend gab es knusprige Hähnchen, auch diverse Salate ließen sich die Besucher schmecken. Dann trafen auch die erwarteten Besucher aus Nürnberg ein: Jürgen Bergmann, Fanbetreuer der Clubberer, der uns bereits den ein oder anderen Besuch abgestattet hat, war wieder mit von der Partie. Außerdem durften wir Chris Ehrenberg, seines Zeichens Präsidiumsmitglied des FCN, und Rudi Ullmann, den zweiten Vorsitzenden des Fanverbandes, begrüßen.

Delegation aus Nürnberg bedankt sich für 35 Jahre Treue zum Club

Der erste Vorstand unseres Fanclubs, Walter „Emil“ Schiffner, ging in seiner Rede unter anderem kurz auf die Geschichte des Fanclubs ein und bedanke sich für die gute Stimmung auf dem Sportplatz – trotz der enttäuschenden Absage. Bergmann bedauerte in seiner Ansprache das Fernbleiben der Club-Damen, denn aufgrund dessen waren nicht nur die Mühe und die Vorbereitungen umsonst, sondern es gingen damit auch finanzielle Einbußen einher. Er bedankte sich für 35 Jahre tolle Unterstützung und betonte, dass der 1. FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ zu den ersten 50 gegründeten Fanclubs gehört und somit auf eine lange Tradition zurückblicken kann. Als Zeichen seiner Dankbarkeit brachte er ein FCN-Trikot mit einem Sonderschriftzug und aller Unterschriften der Spieler mit. Chris Ehrenberg versprach, den unguten Vorfall der Absage auch in die nächste Präsidiumssitzung einzubringen. Auch Rudi Ullmann sprach in Bergmanns Sinne und freute sich, dass vor allem im oberfränkischen Raum so viele Fanclubs aktiv sind und bedankte sich für die Leidensfähigkeit der Clubberer: „Wer einmal mit dem Club-Virus infiziert wurde, der leidet wie ein Hund.“

Ekstatische „Rot-Schwarze Nacht“

Last but not least begrüßte Walter Schiffner auch Mitglieder befreundeter FCN-Fanclubs aus Reichenbach, Dörfles und Hassenberg. Darüber hinaus wurden drei anwesende Fanclub-Mitglieder für ihre 25-jährige Mitgliedschaft mit Anstecknadeln geehrt. Dann begann die „Rot-schwarze Nacht“: Hier sorgte DJ Wuschl aus Schauberg im Festzelt mit fetziger Discomusik für beste Stimmung. Bier floss in Strömen, und bis nach Mitternacht wurde wild getanzt.

Wir bedanken uns bei allen Besuchern sowie bei den Mitgliedern, die viel Zeit in die Organisation des Festes gesteckt haben. Unser besonderer Dank gilt dem TSV 1860 Tettau für die gute und freundschaftliche Zusammenarbeit sowie den befreundeten Fanclubs. Also insgesamt ein toller Tag, wobei man aber auch ehrlich sagen muss, dass die klamme Absage des FCN ziemlich enttäuschte.

Ehrung der Sieger im Kleinfeldturnier mit 1. Bürgermeister Peter Ebertsch
und 1. Vorstand Walter Schiffner

Preisschafkopf 2016 ein voller Erfolg

Am Sonntag, dem 3. Juli 2016, veranstalteten wir wieder unseren traditionellen Preisschafkopf. Mit fast 70 Teilnehmern - darunter auch der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch - war das weithin beliebte Turnier, mit dem wir auch unser 35-jähriges Vereinsjubiläum einläuteten, wieder ein voller Erfolg. Nicht nur aus der näheren Umgebung waren die Kartler angereist, sondern auch aus dem Bamberger, Coburger und Hofer Raum. Damit nicht genug, einige kamen sogar aus der Region Erlangen-Nürnberg, aus Neumarkt in der Oberpfalz und aus Neuburg an der Donau! Last but not least: Unter den Schafkopfern waren auch fünf Frauen, die sich in der männlichen Phalanx äußerst wacker schlugen – alle Achtung - und dafür exklusiv jeweils einen Sonderpreis erhielten.

Viele wertvolle Sachpreise

Überhaupt waren im Jubiläumsjahr viele wertvolle Preise zu gewinnen, darunter der Hauptpreis von 500 Euro in bar. Zur freien Auswahl unter den weiteren Hauptpreisen standen für die Kartler beispielsweise eine Dreitagesfahrt nach Berlin, eine Tagesfahrt nach München, eine Saisonkarte für den Tettauer Skilift, zwei Eintrittskarten für das Tettauer Gastspiel von Waltraud und Mariechen, ein Präsentkorb im Wert von rund 100 Euro, eine Skilanglauf-Ausrüstung und diverse interessante Gutscheine bereit. Zusätzliche Gewinnmöglichkeiten gab es im Rahmen einer Tombola, darunter ein Spanferkel sowie diverse Puten, Enten und Hähnchen. In diesem Zusammenhang ergeht ein herzlicher Dank an Industrie, Handwerk und die Tettauer Geschäftswelt, ohne deren Unterstützung diese Veranstaltung nicht möglich gewesen wäre.

Den Hauptpreis von 500 Euro holte sich Peter Finzel aus Neustadt bei Coburg, gefolgt von Dieter Bässler aus Ludwigstadt und Bernd Bohms aus Stockheim. Die traditionelle Tasche Nüsse für den "Nüsskarter" ging mit minus 13 Punkten an Werner Heinritz aus Schlüsselfeld.

Das Endergebnis im Einzelnen

  1.                     Peter Finzel, Neustadt bei Coburg
  2.                     Dieter Bässler, Ludwigstadt
  3.                     Bernd Bohms, Stockheim
  4.                     Wilfried Schön, Kulmbach
  5.                     Wolfgang Hertel, Hirschfeld
  6.                     Martin Günzel, Neustadt bei Coburg
  7.                     Hans Bayer, Naila
  8.                     Rolf Cont, Kleintettau
  9.                     Hans Ulrich, Küps 
  10.                   Ferdinand Wimmer, Unterrodach

Nach Beendigung des offiziellen Turniers frönten viele Kartler noch lange ihrer Leidenschaft, ehe sie am frühen Abend wieder die Heimreise antraten, um das Europameisterschafts-Viertelfinalspiel zwischen Gastgeber Frankreich und der Überraschungsmannschaft Island anzusehen.

Die Hauptgewinner mit 1. Vorstand Walter Schiffner und 1. Kassier Hubert Steiner

 

„Tettauer Winkel“ beim Spiel gegen St. Pauli

Am Sonntag, den 8. Mai 2016, waren wir in Nürnberg beim letzten Heimspiel der Saison 2015/16 gegen St. Pauli. Diese Mannschaft wurde lange als Konkurrent für den Relegationsplatz gehandelt. Unser „vereinseigener“ Reporter Moritz Bauer war vor Ort dabei. Hier sein exklusiver Bericht.

 

Ein sonniger Sonntagsausflug zum Club

 

Ungefähr 40 Mitglieder des FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ machten sich auf den Weg in die Frankenmetropole. Die Stimmung im Bus war sehr gut, einige führten sich ihr erstes Bier zu Gemüte, und jeder für einen Euro seinen Tipp für das Spiel ab.

 

Bei sommerlichen 24°C und strahlendem Sonnenschein kamen wir im Stadionbereich an. Pünktlich zum Anpfiff um 15.30 Uhr fanden alle den Weg in den Block 28 in der Südkurve, der nach Toni Kugler, einer Club-Legende aus den 1920-er Jahren benannt ist. Im mit 50.000 Menschen erstmals in dieser Saison ausverkauftem Stadion herrschte eine Super-Athmosphäre. Ein besonderer Gänsehautmoment war wie immer das Singen von „Die Legende lebt“ kurz vor dem Anpfiff.

 

Der Club begann forsch, so dass das 1:0, das auch der Endstand war, bereits in der 22. Minute durch Nürnbergs Top-Torjäger Niclas Füllkrug fiel. Die Halbzeitpause bot dann Zeit, um „Drei im Weckla“ oder eine Bretzel zu verspeisen. In Durchgang zwei stand die Defensive gut, und insgesamt gesehen war es ein flottes und chancenreiches Spiel. Die Fans vom „Tettauer Winkel“ fieberten eifrig mit. Zum Schluss machte auch die Runde, dass RB Leipzig gewann und somit leider letzte Hoffnungen auf einen direkten Aufstieg des Clubs zunichte gemacht wurden.

 

Nun hatten wir noch etwa eine Stunde Zeit, bis wir wieder heimfuhren. Man fachsimpelte noch ein wenig und genoss die fröhliche Atmosphäre im Stadionbereich. Für jeden Fan ist es immer wieder etwas Besonderes, bei einem Heimspiel im Stadion zu sein und die Mannschaft, die einen Platz tief im Herzen eines jeden Fans hat, zu unterstützen. Auf alle Fälle war das wieder einmal ein super Tag für unseren Fanclub: Sonnenschein, warme Temperaturen und ein Heimsieg – Fanherz, was willst du mehr?

 


Gelungenes Aschermittwochs-Fischessen 2016

Am Aschermittwoch, dem 10. Februar 2016 fand im Gasthaus Steiner das alljährliche Fischessen des FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ statt. Neben etwa 60 hungrigen Fanclub-Mitgliedern und dem Tettauer Mittwochs-Stammtisch wurde auch Besuch aus Nürnberg willkommen geheißen: Jürgen Bergmann (Fanbeauftragter des FCN) und seine Frau, wie auch Claudia Marsching (1. Vorsitzende des Fanverbands, der organisierten Fanbetreuung des FCN) mit Mann fanden den Weg durch das Schneegestöber nach Schauberg, oder wie es Jürgen Bergmann nannte: „Das Ende der Welt“.

Ausgesuchte und bodenständige Delikatessen am Fischbuffet

Um 18.30 Uhr begann das Zusammenkommen der Mitglieder zunächst mit einer kräftigen Stärkung. Die Küche hatte mal wieder ganze Arbeit geleistet: Neben eingemachten Matjes, Brathering, Heringssalat und Lachs gab es unter anderem auch einen leckeren Garnelensalat und nicht zuletzt am Ende des Buffets einige Süßigkeiten. Nachdem sich die Anwesenden ordentlich satt gegessen hatten, eröffnete der 1. Vorsitzende Walter Schiffner zusammen mit Hubert Steiner den amtlichen Teil. Zuerst hieß Hubert Steiner zwei neue Fanclubmitglieder willkommen. Dann wurden die Gäste aus Nürnberg begrüßt, welche auch gleich das Wort übernahmen.

Diskussion in entspannter Atmosphäre

Jürgen Bergmann bedankte sich bei den Mitgliedern des Fanclubs, dass sie schon seit 35 Jahren dem Club in guten wie in schlechten Zeiten zur Seite stehen. Außerdem brachte er als Zeichen der Dankbarkeit des Clubs einen Kalender und vier Freikarten für das Heimspiel gegen Kaiserslautern mit. Jürgen stellte sich nun den Fragen der Clubfans, die anfangs noch zurückhaltend waren. Doch mit der Zeit kamen die Gespräche ins Rollen: Unter anderem wurden Fragen über die momentane Situation bzw. Ziele des Clubs gestellt, wobei auch vorsichtig mal das Wörtchen „Aufstieg“ in den Mund genommen wurde. Auch interessierte man sich für die Nachwuchsarbeit, und es wurde darüber hinaus über die finanzielle Situation diskutiert bzw. wie sich diese im Falle eines Aufstiegs verändern würde. Insgesamt war die Atmosphäre im Vergleich zum letzten Jahr bei weitem nicht so hitzig, was mit Sicherheit auf die bedeutend bessere Tabellensituation unseres Clubs zurückzuführen ist.

Spenden für Simbabwe-Projekt

Jürgen Bergmann betonte immer wieder, dass die finanzielle Lage des Clubs zwar etwas angespannt ist, dass man aber zu keinem Zeitpunkt gezwungen war, Spieler zu verkaufen, sondern dass diese jungen Spieler aufgrund der Entwicklungsmöglichkeiten in der Bundesliga die Angebote annahmen. Viele Fanclub-Mitglieder brachten sich mit ihrem Fachwissen in die Diskussion ein, und nicht zuletzt erzählte Bergmann von einem wohltätigen Projekt eines ehemaligen Jugendtrainers des Clubs, welcher Schirmherr eines Projektes in Simbabwe ist und durch Spenden den Neubau von Schulen und Krankenhäusern in diesem Entwicklungsland finanziert. Viele warfen ein paar Münzen in die zu diesem Zweck herumgereichte „Club-Sparsau“. Am Ende kam auch Claudia Marsching zu Wort, die sich ebenfalls für die Spenden und für die kräftige Unterstützung des Clubs bedankte und als Geschenk ein Fass Kulmbacher an die Fangemeinde übergab. Des Weiteren schickte „Emil“ Schiffner in Form einer Flasche Sekt auch einen kleinen Dank an die Küche. Last but not least ließ es sich der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch nicht nehmen, die Abordnung vom Club zu begrüßen. Er drückt dem Club für die weitere Saison ebenfalls die Daumen und ist stolz darauf, einen derart aktiven Fußball-Fanclub in seiner Gemeinde zu haben.

„Kampf“ mit dem Tettauer Vexier-Krug

Am Ende gab es dann noch ein Highlight: Hubert legte Jürgen Bergmann einen Latz um und gab ihm den berühmt-berüchtigten „Tettauer Vexier-Krug“ in die Hand. Unter Gelächter versuchte er mit Mühe aus dem Bierkrug zu trinken, aber nicht das ganze Bier fand den Weg in seinen Mund - natürlich nahm er dies mit Humor. Dann war gegen 20.45 Uhr der offizielle Teil beendet. Viele blieben aber noch sitzen und ließen den Abend bei Diskussionen über den Club ruhig und entspannt ausklingen.

Alles in allem war dieser Abend wieder ein sehr gelungenes Aschermittwochs-Fischessen des FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“.

Die Nürnberger Abordnung - mittendrin Jürgen Bergmann mit dem geheimnisvollen Tettauer Vexierkrug -, der Tettauer Bürgermeister Peter Ebertsch (3.v.r.)  und zwei Fanclubberer im FCN-Shirt

Die heiße Schlacht am kalten Buffet

Gemächlich und genüsslich füllt man sich die Bäuche

 

Weihnachtsfeier 2015

Am Sonntag, dem 20. Dezember 2015, fand im Vereinslokal Steiner unsere diesjährige, gut besuchte Weihnachtsfeier statt. Zunächst begrüßte der erste Vorsitzende Walter Schiffner die zahlreich und mit Anhang erschienen Mitglieder. Dann sorgte der erste Kassier Hubert Steiner für weihnachtliche Stimmung. Er gab zwei Weihnachtsgeschichten zum Besten, die nicht nur die traditionelle Geschichte aus der Bibel beinhalteten, sondern auch viele, nicht unkritische Bezüge auf die Gegenwart mit ihren Schenk- und Kaufexzessen zum Gegenstand hatten.

 

Gegen 13.00 Uhr wurde das Weihnachtsessen serviert: Die Besucher ließen sich Schnitzel, Gansbrust und Rehbraten mit den diversen Beilagen schmecken. Sie waren voll des Lobes für die Küche im Vereinslokal Steiner. Im Verlauf des Nachmittags wurde eine Tombola abgehalten, bei der viele wertvolle Preise zu gewinnen waren.

 

Bei Kaffee und Kuchen, Torten, Stollen, Plätzchen und Glühwein wurde dann über die aktuelle Entwicklung beim Club diskutiert. Alle freuten sich über den dritten Tabellenplatz und brachten die Hoffnung zum Ausdruck, dass sich nach dem Weggang von Sportdirektor Martin Bader im vergangenen September die danach zu verzeichnende positive Tendenz auch im neuen Jahr fortsetzt. Die Vereinsmitglieder waren sich einig, dem Club die Daumen zu halten, bis das Blut spritzt, dass er noch einen Aufstiegsplatz in die erste Bundesliga erreicht oder sich zumindest den Relegationsplatz sichert. So fand die Weihnachtsfeier einen äußerst harmonischen Ausklang.

 


FCN-Fanclub Tettauer Winkel beim Testspiel in Weismain

Am Sonntag, dem 19. Juli 2015, haben wir es uns nicht nehmen lassen, zum letzten Testspiel des Club vor Beginn der Saison 2015/16 nach Weismain zu fahren. Gegner war der spanische Erstligist RC Celta de Vigo. Das Spiel endete unentschieden 2:2. Nach dem Abpfiff haben wir die Gelegenheit genutzt, auf dem Rasen den Spielern näher zu kommen. Dabei bekam unser Fanclub zahlreiche Unterschriften auf das Vereinsbanner. Zudem wurden viele Bilder mit den Spielern gemacht. Alles in allem wieder mal ein sehr interessantes, spannendes und erlebnisreiches Club-Wochenende. Nun halten wir die Daumen, dass die Mannschaft endlich mal wieder eine gute Saison erlebt.

Moritz Bauer zu Besuch beim Club

Der Judenbacher Siegfried Döring war nach der Wende 1989/90 das erste Mitglied des FCN-Fanclubs Tettauer Winkel aus dem nahen Thüringen. Generationswechsel: Jetzt tritt sein Enkel, der 14jährige Moritz Bauer, in seine Fußstapfen. Er ist von klein auf begeisterter Club-Fan, besucht die neunte Klasse des Sonneberger Gymnasiums und hat sich zum FCN-Fanreporter beworben. In diesem Zusammenhang verbrachte er einen Tag auf dem Club-Gelände in Nürnberg. Begeistert berichtet der junge FCN-Fan von seinen Erlebnissen:

Ein tolles Club-Wochenende

Ich las einen Aufruf auf der Club-Homepage, sich als Fanreporter mit einer möglichst kreativen Bewerbung für dieses Amt zu empfehlen. Dem Gewinner winkt ein einwöchiges „Praktikum“ am Valznerweiher. Dort bekommt man tiefere Einblicke in den Verein und darf auch aktiv am Tagesgeschehen mitwirken. Da ich später gerne in die Berufsrichtung Kommunikationswissenschaften oder Journalistik gehen möchte, wirkte dieser Job wie gemacht für mich. So bewarb ich mich mit einer PowerPoint Präsentation, in der ich über mich, meine sprachlichen Fähigkeiten, mein Interesse am Spitzensport und am Club berichtete. Wenig später bekam ich eine E-Mail vom Club, dass ich im engeren Favoritenkreis sei und am 18. Juni 2015 zum Casting im Rahmen der Saisoneröffnung in den Sportpark Valznerweiher kommen solle.

Mit dem Zug nach Nürnberg

Zunächst war ich von dieser Einladung sehr überrascht. Ich bekam kaum Informationen, was mich dort erwartet bzw. welche Aufgaben ich erledigen muss. So fragte ich meinen Opa Siegfried und meine Oma Doris, ob sie mich begleiten würden. Diese stimmten zu, und so fuhren wir am Samstagmorgen mit dem Zug von Sonneberg nach Nürnberg. Gegen 11.30 Uhr erreichten wir den Hauptbahnhof, nahmen die S-Bahn bis zur Haltestelle „Frankenstadion“ und liefen dann zum Trainingsgelände. Dort erwartete die rund 1.500 Besucher ein buntes Rahmenprogramm, durch das die Club-Stadionsprecher Guido Seibelt und Martin Siegordner auf der Bühne von Radio Gong 97.1 führten. Auf dem Gelände gab es zahlreiche Attraktionen, wie z.B. ein Schussgeschwindigkeitstest, eine Torwand oder eine Führung durch das Club-Museum.

Führung durch Pressekonferenzraum und Vereinsgebäude

Ich sollte mich um 12.15 Uhr vor dem Pressekonferenzraum einfinden, wo mich zwei nette Studenten, die beim Club ihr Volontariat machten, in Empfang nahmen. Außer mir waren noch ein Junge und ein Mädchen ungefähr in meinem Alter zum Casting eingeladen. Zuerst wurden wir durch den Pressekonferenzraum und das Vereinsgebäude geführt. Dann sind wir zur Bühne gegangen, wo ab 12.30 Uhr die offizielle Mannschaftsvorstellung stattfand. Dort sollten wir mit einer Fotokamera aus verschiedenen Positionen einige Bilder machen, da dies ja auch zu den Aufgaben eines Reporters zählt. Insbesondere wurde auf die Neuzugänge Thorsten Kirschbaum, Rurik Gislason und Hanno Behrens eingegangen.

Sportjournalistisches Casting

Anschließend gab Trainer René Weiler ein Exklusiv-Interview, und auf uns Fanreporter warteten die nächsten Aufgaben: Wir sollten vor der Kamera mit dem Club-Mikrofon einen dreißigsekündigen Spot sprechen, in dem wir u.a. erklärten, was heute stattfindet und was es für Attraktionen gibt – genauso wie es professionelle Reporter bei Sportereignissen machen. Wir lernten auch die Pressesprecherinnen Luana Valentini und Katharina Wildermuth kennen. Nun sollten wir ebenfalls vor der Kamera einen kurzen „Aufsager“ sprechen, in dem wir der Mannschaft viel Glück und Erfolg für die neue Saison wünschen. Diese „Fan-Grüße“ wurden beim ersten Heimspiel gegen Heidenheim auf der großen Videoleinwand ausgestrahlt.

Danach sahen wir etwa 45 Minuten beim Showtraining zu, ehe das eigentliche Highlight auf uns wartete. Jeder von uns drei zog ein Los, auf denen Spielernamen standen, die sich später als unsere Interviewpartner herausstellten. Ich zog das Los mit dem Namen „Kutschke“. Jetzt hatten wir die Möglichkeit, uns über die Gesprächspartner zu informieren und uns wie echte Reporter Fragen auszudenken.

Interview mit Neuzugang Stefan Kutschke

Ab 15.00 Uhr startete die große Autogrammstunde in der Turnhalle. Wir durften bereits durch einen gesonderten Eingang rein, bevor sich die Menschenmassen in die Halle zwängten. Nun kamen nach und nach die Spieler und der Trainerstab, die uns teilweise ganz verwundert anschauten. Ich ging zu meinem Interviewpartner, der auf mich sehr freundlich und offen wirkte. Ich stellte Stefan Kutschke etwa fünf Minuten lang Fragen über seine Ziele, seine Vergangenheit und sein Befinden beim Club. Das Interview wurde ebenfalls aufgezeichnet. Fortan konnten auch wir uns auf die Spieler stürzen, die uns fast jeden Wunsch erfüllten, egal ob Autogrammwünsche auf‘s Trikot oder Selfies. Wir verabschiedeten uns und bekamen zugesichert, in den nächsten Tagen bzw. Wochen die Bilder und aufgezeichneten Videos zu bekommen. Außerdem würde man uns bald mitteilen, wer den Zuschlag für das einwöchige „Praktikum“ erhält.

GLUBB, kämpfe und siege!

Egal wie es jetzt ausgeht, das war jedenfalls war ein rundum gelungener Tag beim Club. Nicht jeder Fan kann schließlich behaupten, ein Interview mit einem Spieler geführt zu haben. Ich hoffe nur, dass wir, die leidenschaftlichen Fans des Club, diese Saison mal endlich für unsere Leidensfähigkeit belohnt werden. Weil das ist mehr als überfällig! Also: Weiterkämpfen und niemals aufgeben, GLUBB!!!

Nachtrag: Moritz war in der engsten Auswahl, beinahe wäre er Fan-Reporter geworden. Letztendlich lag nur eine Mitbewerberin vor ihm. Der FCN-Fanclub "Tettauer Winkel" gratuliert zu dem sehr guten Ergebnis.

Aschermittwochs-Fischessen 2015 mit Abordnung vom Club

Zum traditionellen Fischessen des FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ am Aschermittwoch im Vereinslokal Steiner in Schauberg konnte 1. Vorsitzender Walter „Emil“ Schiffner neben ca. 40 Fanclub-Mitgliedern, den Tettauer Mittwochsstammtisch und Bürgermeister Peter Ebertsch auch erstmals eine Abordnung vom „Club“ aus Nürnberg begrüßen. Fanclub-Betreuer Jürgen Bergmann hatte sich zusammen mit der Fanverbands-Vorsitzenden Claudia Marsching und deren Ehemann auf den Weg in den Tettauer Winkel gemacht.

Heinz Seifert zum Ehrenmitglied ernannt

Nach einer reichhaltigen und vielfältigen Stärkung mit eingemachten Matjes, geräucherten Heringen, Makrelen, Lachs, Forellenfilet, Sprotten sowie diversen anderen Fischköstlichkeiten wartete 1. Vorsitzender Schiffner zunächst mit einem großen Paukenschlag  auf. Unter dem Beifall des vollbesetzten Hauses ernannte er den sichtlich überraschten 2. Vorsitzenden Heinz Seifert zum Ehrenmitglied des Fanclubs „Tettauer Winkel“. Der Geehrte erinnerte mit bewegten Worten an seine nun schon mehr als 30 Jahre dauernde Mitgliedschaft, hat er doch den Fanclub 1980 mit aus der Taufe gehoben.

Kritische Fragen an die Gäste aus Nürnberg

Anschließend stellte sich Jürgen Bergmann tapfer und ausdauernd den vielen, meist kritischen Fragen der Fanclubmitglieder. Immer wieder stand ein Name im Mittelpunkt: Martin Bader! Die Fans äußerten sich kritisch und besorgt hinsichtlich der aktuellen Mannschaft, der Spielweise, dem Verkauf fast des gesamten Teams der letzten Saison, den damit verbundenen Trainerwechseln und vor allem zu den Neuzugängen in der Winterpause. Bergmann versicherte, dass sicherlich kein Spieler absichtlich schwach spiele oder gar verliere. Dass die Mannschaft zur neuen Saison allenfalls mit Bankdrückern der 1. Liga oder Spielern aus der 2. und 3. Liga neu zusammengestellt wurde, bemängelten manche Fans. Wo sind die ca. 14 Millionen Euro Transfer-Erlös geblieben? Eine offene Frage, die auch Bergmann nur unzureichend erklären konnte. Er warb aber im Gegenzug um Vertrauen in die Arbeit von Präsidium, Vorstand und Trainerteam, was ihm dann von der Versammlung auch bestätigt wurde.

Claudia Marsching ging abschließend auf Fragen und Anliegen des Fanverbands ein und bot z.B. Mitfahrgelegenheiten zu den Auswärtsspielen an. Sie bat die Tettauer Fans auch um weitere Unterstützung bei den Heimspielen im Grundig-Stadion und überreichte neben zwei Kulmbacher Bierdosen auch vier Freikarten für das nächste Heimspiel gegen den KSC.

Eintrag ins Goldene Buch

Nach dem Austausch kleiner Gastgeschenke seitens des Fanclubs „Tettauer Winkel“ und dem Eintrag in das Goldene Buch von Schauberg wurden die Gäste aus Nürnberg verabschiedet. Der „harte Kern“ des Fanclubs blieb aber zur „Nachbesprechung“ noch einige Zeit in geselliger Runde beisammen.

v.l.n.r.: Manfred Rapprich, Hubert Steiner, Ehrenmitglied Heinz Seifert, Fanverbands-Vorsitzende Claudia Marsching, Walter Schiffner, Fanclub-Betreuer Jürgen Bergmann

Fanclub-Betreuer Jürgen Bergmann steht den Fans detailliert Rede und Antwort

Den Fanclub-Mitgliedern schmecken die Fische und sie hauen tüchtig rein

 

Weihnachtsfeier mit Ernennung von drei Ehrenmitgliedern

Der FCN-Fanclub „Tettauer Winkel“ hatte am Sonntag, dem 14. Dezember 2014 nach einigen Jahren Pause wieder einmal zu einer Adventsfeier im Stammlokal „Steiner“ nach Schauberg eingeladen, und viele Mitglieder mit ihren Familien nahmen die Einladung an. Bevor man zum Essen kam (auf dem Speiseplan standen Gänsebraten, Rehbraten und Schnitzel), erfreute die zehnjährige Lina Wunderlich die Anwesenden mit einigen Weihnachtsliedern. Auch ihr Opa Gerhard Wunderlich trug in seiner unnachahmlichen Art ein paar lustige Adventsstücke vor, ehe Hubert Steiner mit einer witzigen Geschichte über die überhandnehmende Weihnachtsdekoration diesen ersten Teil beendete.

Nach dem Essen nutzte 1. Vorstand Walter Schiffner die Gelegenheit, im festlichen Rahmen einige Ehrungen durchzuführen. Zunächst wurde das mit 85 Jahren älteste Vereinsmitglied Albin Raab zum Ehrenmitglied ernannt. Dieselbe Ehrung erfuhren auch Carola und Helmut Kögel, die auch, ebenso wie Albin Raab, Gründungsmitglieder des Fanclubs sind. Kassier Hubert Steiner wurde für mehr als dreißigjährige aktive Tätigkeit im Fanclub mit einer Urkunde und der silbernen Ehrennadel des 1. FCN ausgezeichnet.

Alle Geehrten waren sichtlich überrascht und dankbar für diese Auszeichnungen und betonten, auch weiterhin dem „Club" die Treue zu halten, auch wenn das z. Zt. nicht immer einfach ist. Denn Clubfan zu sein ist eine Leidenschaft, die Leiden schafft! Nach dem Kaffeetrinken mit Stollen, selbst gebackenen Plätzchen und Torten von Walter Schiffner und Wolfgang Heinz schloss sich eine reichhaltige Tombola an, die für manche Überraschung sorgte. Am späten Nachmittag klang die harmonische Feier mit vielen „Fachgesprächen“ und Freude über den gleichzeitig errungenen Auswärtssieg in Aalen aus.

Walter Schiffner mit Ehrenmitglied Albin Raab

Walter Schiffner mit den Ehrenmitgliedern Carola und Helmut Kögel

Walter Schiffner mit Hubert Steiner

Gemütliches Besammensein

Vorweihnachtlicher Preisbierkopf

Am Samstag, dem 29. November 2014 veranstaltete der FCN-Fanclub Tettauer Winkel im Vereinslokal Steiner erstmals seit drei Jahren wieder einen vorweihnachtlichen Preisbierkopf. In trauter Runde trafen sich Bierkopfer vorwiegend aus dem Landkreis Kronach, aber auch aus dem angrenzenden Thüringer Raum.

Mit großem Einsatz wurden lautstark und engagiert die Karten auf die Tische geknallt. Und zwischendurch unterbrachen die Teilnehmer ihre Kartrunde, um sich mit tiefen Lungenzügen aus ihren Zigaretten von den Anstrengungen zu erholen. Nach zwei jeweils etwa zweistündigen Runden kristallisierte sich das Team Waldemar Russ, Tettau, und Ferdinand Wimmer, Unterrodach, mit fünf gewonnen Spielen und 576 Punkten als Sieger heraus. Den zweiten Platz erkämpfte sich das Team Detlef Kappe, Schauberg, und Ludwig Tietze, Kleintettau. Bei ebenfalls fünf gewonnenen Spielen kamen sie auf 522 Punkte. Mit gleicher Punktzahl, aber nur vier gewonnenen Spielen landete das Team Michael Leitz, Teuschnitz, und Albin Raab, Alexanderhütte, knapp dahinter auf Rang drei.

Nach dem Bierkopfen stärkten sich die Kartler bei hausgemachten Matjes, Pressack, Quark und Wurstsalat. Mit der Startgebühr von 7 Euro waren auch schon die Kosten für den Imbiss abgedeckt. Bei der sich anschließenden Preisverleihung stand eine reichhaltige Auswahl an Gutscheinen und interessanten Sachpreisen zur Verfügung, so dass sich alle Teilnehmer zufrieden auf den Heimweg machten.

v.l.n.r.: Detlef Kappe (Platz 2), Irene Leitz (Trostpreis), Hubert Steiner (Trostpreis), Ludwig Tietze (Platz 2), Michael Leitz (Platz 3), Ferdinand Wimmer (Platz 1) Walter Schiffner (Fanclub-Vorsitzender), Waldemar Russ (Platz 1)

Reichhaltige Preise

Weitere Aktivitäten des 1. FCN-Fanclubs "Tettauer Winkel"

Großer Zuspruch beim Preisschafkopf

Der am 15. Juni 2014 abgehaltene Preisschafkopf des 1. FCN-Fanclubs Tettauer Winkel war ein voller Erfolg. Unter den zahlreichen Teilnehmern waren einige weit angereiste Schafkopfer, so zum Beispiel aus Fürth, Erlangen, Bad Königshofen, Höchstadt an der Aisch und Bamberg. Wir bedanken uns bei den Teilnehmern und Helfern sowie – last but not least – bei den etlichen Spendern für die großzügigen Geld- und Sachspenden, ohne die die Veranstaltung nicht zustande gekommen wäre.

In einem Kopf-an-Kopf-Rennen holte sich Milan Gruber aus Kleintettau mit dem hauchdünnen Vorsprung von nur einem Punkt den Hauptpreis von 500 Euro, gefolgt von Michael Keil aus Tettau, der sich bei freier Preisauswahl für einen großen Präsentkorb entschied. Auf dem dritten Platz landete Ulrich Förtsch aus Stockheim. Sein Rückstand auf Keil: Nur zwei Punkte. Er fährt für drei Tage nach Berlin. Rudi Wagner aus Mitwitz erreichte Rang Vier, der damit zum Jahreswechsel 2014/15 in der Tettauer Festhalle das Silvesterkabarett besuchen wird. Auf dem Spielplan steht „Dinner for One“ auf Fränkisch.

Zusätzlich zu dem Preisschafkopf konnten durch den Erwerb von Losen weitere wertvolle Sachpreise gewonnen werden wie eine halbe Sau sowie diverse Enten und Gänse.

Das Endergebnis im Überblick:

1                   Milan Gruber, Kleintettau

2                   Michael Keil, Tettau

3                   Ulrich Förtsch, Stockheim

4                   Rudi Wagner, Mitwitz

5                   Herbert Mücke, Steinbach am Wald

6                   Monika Wedel, Fürth

7                   Peter Finzel, Neustadt bei Coburg

8                   Waldemar Russ, Tettau

9                   Wolfgang Dietzel, Tettau

10                 Peter Gruber, Neustadt bei Coburg

 

 

Die Hauptpreisträger beim Preisschafkopf 2014

V.l.n.r.: Ulrich Förtsch (Berlin-Fahrt), Michael Keil (Präsentkorb), Milan Gruber (500 Euro), Walter Schiffner (1. Vorsitzender), Rudi Wagner (Silvester-Kabarett), Franz Plass (Trostpreis), Hubert Steiner (1. Kassier)

Jung gefreit hat nie gereut!

Der dritte Vorsitzende Heinz Seifert und seine Frau Hannelore haben sich nach ihrer standesamtlichen Trauung vor 20 Jahren am Mittwoch, dem 12. März 2014, in der Tettauer Kirche ad portram coeli nunmehr auch kirchlich das Ja-Wort gegeben. Drei Stunden vor dem freudigen Ereignis hat dies der FCN-Fanclub Tettauer Winkel erfahren. Umgehend hat eine Abordnung des Vorstandes vor der Kirche Aufstellung genommen und mit Salut-Schüssen des ersten Vorsitzenden das „frisch vermählte“ Paar geehrt.

Nebenbei bemerkt: Es schadet auch nicht, in Übung zu bleiben, wenn beim 1. FCN mal wieder freudige Ereignisse für Salut-Schüsse anstehen sollten….


Abordnung des 1. FCN-Fanclubs „Tettauer Winkel“ bei der Bezirksversammlung des Fanverbandes in Windheim

Zum Jahresauftakt hielt der Bezirk 3 des FCN-Fanverbandes seine Jahreshauptversammlung in Windheim ab. Bei diesem Event war auch eine Abordnung des FCN-Fanclubs Tettauer Winkel dabei, um vor Ort Hintergrundinformationen über den aktuellen Stand des Vereins zu erfahren. Rede und Antwort standen neben dem FCN-Profi und slowakischen Nationalspieler Robert Mak auch Vereins-Offizielle wie der ehemalige Vizepräsident Siegfried Schneider und der Kulmbacher Christian Ehrenberg, die beide dem Aufsichtsrat angehören. Die Fragestunde moderierte der hauptamtliche Fanbeauftragte Jürgen Bergmann, der zudem die meisten Ausführungen von Robert Mak ins Deutsche übersetzte.

Eine der ersten Fragen aus den Reihen der rund 200 Besucher an Robert Mak war natürlich, was der Unterschied des neuen Trainers Verbeek zum entlassenen Michael Wiesinger sei. „Sicherlich sind einige taktische Veränderungen vorgenommen worden, aber nach nur wenigen Tagen ist noch keine deutliche Handschrift bemerkbar.“ Hinsichtlich des unglücklichen Saisonstarts bemerkte der in Bratislava geborene Mak, dass den Spielern klar sei, dass sie die Erwartungen noch nicht erfüllt hätten. Aber: „Es wird besser, wir fahren wieder Siege ein, verlasst euch drauf.“ Der FCN-Profi stellte sich nicht nur den vielen Fragen, sondern war anschließend auch gerne bereit, die Autogrammwünsche zu erfüllen und sich mit Fans ablichten zu lassen (siehe Bilder unten). Christian Ehrenberg bezog Stellung zu einem Stadionneubau, über die Verpflichtung neuer Spieler, die nicht mehr so angewandte Leihspielertaktik oder den Nichteinsatz des Ersatztorwarts.

Im weiteren Verlauf der Jahreshauptversammlung wurde vor allem die neue Ausrichtung des Fan-Bezirks 3 nach dem Tod des bisherigen Koordinators Otto Scheer diskutiert. Das Ergebnis: Es wird künftig keinen Fan-Beauftragen mehr geben, sondern einen Bezirksvorstand. Dieser wurde von den anwesenden Vertretern der Fanclubs wie folgt gewählt:

1. Vorsitzender Bernd Hahn aus Lindau bei Trebgast, 2. Vorsitzender Stefan Schmidt (Steinbach bei Marktleugast), Kassierer Matthias Eck (Kulmbach), Schriftführer Jochen Dietrich (Windheim), Beisitzer Steffen Förtsch (Windheim) und Markus Scheller (Meeder). Bei seiner Antrittsrede wies Vorsitzender Bernd Hahn auf die von einem Arbeitskreis erstellte Satzung, geplante Veranstaltungen und sonstige Neuerungen hin.

(Gekürzte Fassung des Zeitungsartikels von Hans Franz).

Die Tettauer Fans bei der Bezirksversammlung in Windheim